IngMed–Ingenieurbüro für
Technologien in der Medizin

Hohenstaufenallee 56
D–52074 Aachen

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Krankenhaus-
informationssysteme –
Next Generation?

Das Electronic Medical Record Adoption Model (EMRAM) soll Nutzungspotentiale im Bereich der Krankenhausinformationssysteme (KIS) für Patienten, Ärzte und Verwaltung eröffnen.

Die Bewertung des Fortschrittes bei der Einführung eine KIS bzw. einer elektronischen Patientenakte (ePA) ist in Sieben Stufen aufgeteilt. Stufe 7 oder Level 7 ist dabei die höchste Stufe, die im Bereich der Digitalisierung erreicht werden kann. Sie beschreibt die optimale Umgebung für die vollständige, papierlose, elektronische Patientenakte und Behandlungspfade.

 

Electronic Medical Record Adoption Model (EMRAM)
Kumulative Voraussetzungen

Stufe 7
Lückenlose ePA integriert alle klinischen Bereiche (z.B. Ambulanz, Intensivstation, Notaufnahme) und ersetzt alle (medizinischen) Papierakten; Einsatz von Standards zum Datenaustausch für die integrierte Versorgung; Data Warehouse als Basis für klinische- und betriebliche Analysen.

Stufe 6
Klinische Dokumentation interagiert mit intelligenter klinischer Entscheidungs-unterstützung (basierend auf diskreten Datenelementen) und Vorhandensein eines IT-gestützten, geschlossenen Medikationsgabeprozesses (closed loop medication)

Stufe 5
Integrierte Bildmanagementlösung (z.B. PACS) ersetzt alle filmbasierten Bilder.

Stufe 4
Elektronische Verordnung mit klinischer Entscheidungsunterstützung (basierend auf einer Rules Engine) in mindestens einem klinischen Bereich und für Medikation.

Stufe 3
IT-gestützte klinische Dokumentation sowie Einsatz elektronischer Verordnungen durch Ärzte bzw. Pflegepersonal; dies beinhaltet auch die Dokumentation der Medikamentengabe (eMAR)

Stufe 2
Eine Elektronische Patientenakte (bzw. ein Clinical Data Repository) ermöglicht die Zusammenfassung und Normalisierung von Daten aus verschiedenen klinischen Quellen im gesamten Krankenhaus.

Stufe 1
Informationssysteme für die großen diagnostischen und versorgenden Abteilungen (Labor, Radiologie, Apotheke) sind installiert bzw. Daten von externen Dienstanbietern können elektronisch verarbeitet werden.

Stufe 0
Informationssysteme für die großen diagnostischen und versorgenden Abteilungen (Labor, Radiologie, Apotheke) sind nicht installiert bzw. Daten von externen Dienstanbietern können nicht elektronisch verarbeitet werden.

 

Electronic Medical Record Adoption Model (EMRAM)

Die Nutzungspotenziale des EMRAM liegen im klinischen, finanziellen und organisatorischen Bereich und führen schon bei Level 1 zu einer Verbesserung in Form eines optimierten Fachabteilungsmanagements. Mit Stufe 2 wird ein optimierter Zugang zu diagnostischen Ergebnissen und Arztbriefen erreicht. Optimierte Auftrags- und Befundkommunikation, klinische Dokumentation und Standardisierung der Pflege wird mit der EMRAM-Stufe 3 realisiert. Stufe 4: Fehlerreduktion bei klinischen Aufträgen/Medikationsverordnung. Stufe 5: Vermeidung von Duplikaten, Filmarchiv; Austausch und Zugriff. Eine optimierte klinische Versorgung durch den effizienten Austausch/Zugriff und Standardisierung (z.B. Therapiekontrolle); höhere Patientensicherheit durch einen geschlossenen Medikationskreislauf, Kostenreduktion für Lagerhalterung und Transkription; verbesserte Abrechnung wird mit dem Level 6 erreicht. Das höchste Level ermöglicht die papierlose Umgebung, Katenkontinuität innerhalb des Hauses und mit anderen Pflegedienstleistern, sowie analytische Organisationssteuerung. Mit jedem Level wird ein zügigeres Return on Investment (ROI) erreicht und die im Level 7 zudem die höchste Qualität der Patientenversorgung und –sicherheit erreicht. Optimierte klinische operative und effiziente Geschäftsprozesse sind das Nutzenpotenzial bei Erreichen des EMRAM-7 Levels. 

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Kooperationen fördern
Qualität und Wirtschaftlichkeit

Die Digitalisierung verschiedener Abteilungen in einer Klinik, in Anbindung mit einem vorhandenen Krankenhausinformationssystem (KIS), sowie die Errichtung einer Teleradiologie, bietet zahlreiche Schnittstellen zur Kooperation. Ein überweisender Arzt kann somit am selben Tag der radiologischen Untersuchung die Ergebnisse erfahren. Lange Umwege, bis entsprechende Röntgenbilder zur medizinischen Auswertung eintreffen, werden erspart. Die Zusammenarbeit wird auf vertraglicher Basis in einer engen Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Leistungserbringern im Gesundheitswesen geführt. Durch die gemeinsame Nutzung von Ressourcen, die schnelle Verfügbarkeit sämtlicher Informationen zum Gesundheitszustand eines Patienten, wird die Qualität und Wirtschaftlichkeit eines jeden Beteiligten aus dem Verbund deutlich steigern.

IngMed führt Sie zusammen:

  • Gemeinsame Nutzung medizinischer Einrichtungen
  • Aufbau, Betrieb und Abnahme telemedizinischer Netzwerke
  • Realisierung von Konsultationen, Wissensaustausch, Expertendatenbanken
  • gegenseitige Notfallvertretung /Bereitschaftsdienst
  • Organisation einer gemeinsamen Leistungserbringung
  • Bildung Medizinischer Versorgungszentren (MVZ)
  • Vernetzung von Aus- und Weiterbildung
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Lösungen zur Optimierung der Medizintechnik

„Planung erfordert eine Vielzahl von Einzelinformationen.” – John Kenneth Galbraith Die Medizintechnik entwickelt sich immer deutlicher zum entscheidenden Moment eines sicheren und wirtschaftlichen Klinikbetriebes. Deshalb müssen Lösungen in der Medizintechnik nachhaltig und wirtschaftlich geplant werden. Der überdimensionierte CT, fehlende Funktionen bei dem Herzkatheter-Meßplatz oder Gerätemedizin, die nicht kompatibel zu den Subsystemen ist. Fehlerquellen gibt es viele, die in der Summe zu hohen Verlusten führen. Durch eine herstellerunabhängige und ganzheitliche Planung kann, bei gesteigertem Funktionsumfang, enormes Einsparpotential erzielt werden.